Letzter Halt: Kaitaia

Da unser Plan, hoch ans Cape Reinga zu fahren nicht geklappt hat, haben wir unseren letzten Tag dazu genutzt nur in der Sonne zu liegen. In Kaitaia konnte man auch tatsächlich nichts anderes machen. Und am Mittwoch sind wir dann wieder in den Bus gestiegen und 6 Stunden in Richtung Auckland gefahren. Busfahrten in Neuseeland sind nicht so super angenehm, weil die Straßen echt ziemlich mies sein können. Es ist extern kurvig, es geht oft steil bergab oder bergauf und die Straßen sind schmal. Das eine oder andere Mal hatte ich schon das Gefühl, der Bus könnte schnell umkippen. Ist er aber nicht und so konnte ich die Schönheit Neuseelands nochmal richtig genießen. Dieses satte Grün ist echt unglaublich. In Auckland angekommen, fühlte es sich an wie zu Hause. Wir kennen jeden Weg, die Straßenmusiker und die Ampelschaltung, auch hier im Hostel war es wie immer. Da wir nicht wieder den ganzen Tag in Auckland rumsitzen wollten, haben wir uns kurzer Hand ein Auto gemietet und sind an den Surferstrand Piha gefahren. Ich bin das erste Mal im Linksverkehr gefahren und musste mich richtig konzentrieren, zumal der Weg nach Piha besonders fies war. Ich war echt froh, endlich angekommen zu sein. Und wie! Ich glaube Piha war mit dem dunklen aber ganz feinen Sand, den Bergen und Felsen, den Meter hohen Wellen und dem blauen Wasser der schönste Ort, an dem ich bisher in meinem Leben war. Ich konnte mich an diesen schäumenden Wellen echt nicht satt sehen. Das hat die stundenlange Autofahrt echt entschuldigt. Wir haben dann erstmal ganz entspannt gefrühstückt und den menschenleeren Strand genossen. Zwischendurch, wenn die Wellen nicht ganz so aggressiv waren, sind wir schwimmen gegangen oder haben die Surfer beobachtet. Als es um die Mittagszeit zu heiß wurde, sind wir los gewandert und sind zu einem Wasserfall gelaufen. Der Weg dahin führte durch einen Teil Regenwald mit einer krassen Geräuschkulisse. Die Vögel und Insekten waren so laut, dass man das Gefühl hatte, irgendwo wird ein Band abgespielt. Der Wasserfall war dann nochmal ganz anders als der in Whangarei und meiner Meinung durch die verschiedenen Stufen auch noch schöner!Gegen 17 Uhr sind wir dann wieder zurück nach Auckland gefahren, um noch zwei Freunde abzuholen und uns gemeinsam den Sonnenuntergang über der Skyline anzuschauen. Wenn wir schon mal ein Auto hatten, wollten wir das auch ganz ausnutzen. Also haben wir ein paar Bier und für mich eine Cola geholt und sind an den nächsten schönen Strand gefahren. Auch das hat sich total gelohnt, denn wir haben über das Meer auf Auckland geschaut und die Sonne langsam verschwinden sehen. Auch ein paar schöne Fotos konnten wir machen.Fix und fertig sind wir dann gegen 10 Uhr abends wieder im Hostel gewesen. Für mich war das Autofahren nach so langer Zeit echt anstrengend, aber auf dem Rückweg war der Linksverkehr schon völlig normal, das Einparken war dann aber doch nochmal eine Herausforderung. Ich bin dann echt nur noch tot ins Bett gefallen. Es war ein richtig toller Tag, den ich auch nicht so schnell vergessen werde!Heute haben wir dafür nichts gemacht und das Hostelleben richtig genossen.

26.2.16 09:10

Letzte Einträge: Mal ein paar Bilder, Uuuuups

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