Frohes Neues!

Meine Lieben, ich wuensche euch ein gesundes, frohes und erfolgreiches Jahr 2016! Ich hoffe, ihr alle hattet einen tollen Silvesterabend und seid gut in das neue Jahr gerutscht.

 

An Heilig Abend habe ich noch bis 15 Uhr gearbeitet und habe meinen Feierabend im stroemenden Regen begonnen. Das waren fuer die kommenden Tage natuerlich ganz hervorragende Aussichten - nicht!

Egal, ich bin im Hostel angekmmen und wirklich niemand war auch nur ansatzweise in Weihnachtsstimmung, so wie auch in den letzten Tagen nicht. Ich hab nach familiaerer Tradition erstmal ein Mittagsschlaefchen gemacht und mich abends fertig gemacht, um den Abend mit Freunden von der Arbeit zu verbringen. Der Abend war sehr entspannt, wir haben uns viel unterhalten, es war einfach schoen, den Abend nicht allein zu verbringen. Spaeter kam auch Elli noch vorbei. Als wir um 2 wieder ins Hostel gekommen sind, haben wir mit Rughe gerechnet, damit, dass jeder schon schlaeft, aber das Gegenteil war der Fall. Es waren so viele Menschen in der Kueche, wir haben getrunken und super viel Spass gehabt. Es hat sich bermerkbar gemacht, dass niemand an der Rezeption sitzt. Die Stimmung war wirklich richtig gut. Am 25. habe ich mich mit meiner Familie zum Skypen verabredet. Da ich meine Liebsten seit meinem Abschied in Berlin nicht mehr gesehen habe, war ich total aufgeregt. Auch wenn ich noch ziemlich muede war, habe ich mich so sehr gefreut, sie zu sehen und zu hoeren. Danach bin ich dann aber doch wieder ins Bett Als Elli mich dann zum Fruehstueck geweckt hat, haben wir unsere eigene kleine Bescherung gemacht. Ich habe mich riesig ueber die Hippi-Hose gefreut, die sie mir geschenkt hat. Die ist super bequem und extrem bunt. Auch Elli hat sich ueber mein Wassermelonen-Kit gefreut. Also ein Handtuch, Flip-Flops und 'ne Trinkflasche in Wassermelonen-Optik. Der Tag hat also echt schoen begonnen und da es auch nicht mehr geregnet hat, sind wir gemeinsam zum Strand gefahren, wo sich echt das ganze Hostel getroffen hat. Wir hatten tolle, sonnige und lustige Stunden am Strand, sind dann aber wieder aufgebrochen, um unser Dinner vorzubreiten. Wir waren ungefaehr 12 Leute und haben uns das Rooftop angeeignet. Mit einem tollen Ausblick, gutem Essen und netten Leuten, haben wir gegessen. Wir waren zwar hauptsaechlich Deutsche, sind aber mit den Wochen zu einer kleinen Clique geworden. Es war echt ein richtig schoener Weihnachtstag. Ganz anders, als zu Hause, was natuerlich an den 25 Grad und dem Sonnenschein liegt. Am 26. musste ich dann auch wieder arbeiten. Den 26.-31.12 habe ich also ganz normal verbracht. In dieser Zeit sind wir dann auch in einen LongTermRoom umgezogen, das bedeutet, 6 Maedels, die auch eine Weile bleiben, das bedeutet kein taegliches Saubermachen, kein Check-Out in der Frueh. Also alles in allem deutlich entspannter. Wir haben uns auch sofort mit den drei anderen verstanden. Zwar mussten wir um ein gruendliches Saubermachen bitten, weil es echt dreckig war, aber jetzt ist es wirklich angenehem. Vor allem mit Aly verstehen wir uns richtig gut. Emma ist kaum da, weil sie meistens bei ihrem Freund schlaeft, ist aber total die Liebe. Eva haben wir noch nicht kennengelernt und Marie ist total ruhig und spricht nur ganz schlecht Englisch, deswegen faellt es schwer, mit ihr zu kommunizieren.

Auch am Silversterabend habe ich gearbeitet und es war die Hoelle! Wir hatten wahnsinnig viele Kunden und ich war bis zum Schluss nicht sicher, ob ich's vor Mitternacht rausschaffe. Zu meiner Ueberraschung hatten wir dann aber doch um 23 Uhr Kuechenschluss, sodass ich schnell ins Hostel gesprintet bin, genz,genz schnell geduscht habe und dann in den Club zu Elli gehetzt bin, die musste naemlich tatsaechlich die ganze Nacht arbeiten. Kurz vor 12 habe ich es auch geschafft und wir konnten gemeinsam ins neue Jahr "feiern". Wir haben dann ihre Pause zusammen verbracht und sind durch die Stadt gelaufen. Hier in Auckland treffen sich wirklich alle Menschen in der einen Strasse und feiern gemeinsam. Noch nie war die Innenstadt so voll, wie in der Nacht. Musik von ueberall, jeder wuenscht dir "Happy New Year", alle feiern zusammen. Das war ein krasses Gefuehl und ich hatte auch die eine oder andere Traene im Auge. Im Gegensatz zu zu hause, gab es kein lautes, unnoetiges Geknalle, sodass man keine Angst haben brauchte,  jeden Moment von einem Boeller erwischt zu werden. Es war wirklich eindrucksvoll und super schoen. Spaeter bin ich dann noch zu Freunden und habe mit denen gefeiert. 

Um 4 habe ich Elli wieder getroffen und wir haben noch ein Toast gegessen, auch Aly hat sich noch mit dazu gesellt. Dann sind wir auch schon ins Bett. Als ich dann am 01.01.2016 gegen 12 Uhr mittags aufgewacht bin, hat es aus Kuebeln gegossen. ich habe tatsachlich 4 Filme mit einigen anderen angeschaut, das Hostel nicht verlassen, ausser um mir Pizza zu holen und den Tag so verstreichen lassen. Das tat richtig gut. Als ich wieder in Bett bin, war ich muede vom Nichtstun - grossartig!

Da es auch heute den ganzen Tag geregnet hat, waren wir nur kurz einkaufen und haben gekocht. Huete war es schon wieder langweilig. Ich bin gespannt, wie ich die kommende Woche verbringe, weil ich bis Freitag im 'Zwangs'Urlaub bin. Das Restaurant ist geschlossen, also habe ich frei. Ich hoffe nur, dass das Wetter bald wieder Besser wird, sonst drehe ich hier im Hostel schnell durch...

 

Ich hatte tolle Feiertage, trotzdem hat mir das Weihnachtsfest zu Hause gefehlt, keine Familie, kein Feuer am 1. Weihnachtsfeiertag, kein Gluehwein, kein bunter Teller, keine Kaelte, kein Essen von Mama. Es war einfach nicht das gleiche. Erst weit weg merkt man, dass es zu Hause am Schoensten ist.

 

2.1.16 08:28

Letzte Einträge: Letzter Halt: Kaitaia, Mal ein paar Bilder, Uuuuups

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


antje (2.1.16 12:41)
liebe jenny,

ich wünsche dir ein wunderschönes jahr 2016 mit vielen abenteuern, glück und netten leuten. und nicht so viel langeweile, über die du dich manchmal im blog beschwerst:-). wobei caro sagt, dann hat man die besten ideen:-)

liebe grüße
antje

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