So schön kann das Leben sein!

Meine Lieben,

am Mittwoch sind Elli und ich zur Waiheke Island gefahren. Morgens um neun haben wir die Fähre genommen, um den gesamten Tag nutzen zu können. Auf der Insel angekommen, waren wir erstmal recht planlos und sind erstmal in irgendeinen Bus eingestiegen, der fuhr dann auch direkt zum Strand. Weiser Sand, blaues Meer - es war wirklich richtig schön! Da was es aber noch zu iemluch früh, kalt und windig, also haben wir den Strand einfach im Sand und mit Jacke genossen. Um elf Uhr war es dann Zeit für das erste Bier
Dann sind wir wieder los, um auch noch etwas anderes zu sehen. Der Weg, für den wir uns entschieden haben, war schon ziemlic anstrengend, weil es echt warm wurde und nur bergauf ging. An der nächst besten Bank haben wir erstmal ein Picknick gemacht. Da war der Ausblick schon großartig. Doch als wir tatsächlich oben ankamen, stockte mir kurz der Atem. Die Sicht auf die Insel war so wahnsinnig schön. Wir mussten uns erstmal setzen. Auf dem ganzen weg nach oben begegnete uns kein Mensch und kein Auto. Wir waren in der unberührten Natur. Es war so leise und friedlich, dass wir es einfach genossen haben, dort zu sein. Und die Sonne hat geknallt!
Elli steht zum Glück darauf, sehr viele und verschiedenste Fotos zu machen, ich bin da ja doch immer ziemlich faul. Also haben wir schöne und weniger schöne Bilder gemacht und sind unseren Rückweg angetreten. Gegen 16 Uhr waren wir wieder in Auckland, wo es auch direkt zu regnen begonnen hat! Wir haben also alles richtig gemacht. Wir waren super müde als wir wieder im Hostel waren und natürlich auch ordentlich verbrannt...die Sonne hier in Neuseeland spielt mit unfairen Mitteln...
Nach fast zwei Monaten habe ich es endlich geschafft, Auckland wenigstens mal für einen Tag zu verlassen und es hat sich absolut gelohnt!

21.12.15 22:02, kommentieren

Der Alltag hat mich eingeholt

Meine Lieben, bevor ich beginne: Das ist meine erste Erfahrung mit einer englischen Tastatur, Z und Y werden wohl ein paar mal vertauscht sein. Auch die Umlaute gibt es ja nicht. Manchmal muesst ihr euch die zwei Punkte einfach dazu denken.Okay, dann fange ich mal richtig an.Mir geht es gut!Wie ich auch schon in meinem letzten Eintrag geschrieben habe, ich haenge halt wieder in einem Alltag fest. Ich gehe jeden Tag von 12 bis 15 Uhr arbeiten und habe dann zwei Stunden Pause. Die verbringe ich fuer gewoehnlich hier im Hostel mit Elli. Bei schoenem Wetter sitzen wir auf dem Rooftop und geniessen die Pizza (die ich ja immer umsonst bekomme) in der Sonne, oder bei schlechtem Wetter in der Kueche.Dann muss ich gegen 17 Uhr wieder auf zur Arbeit. Wenn ich dann um 21:30 Uhr Feierabend habe, ist Elli meistens arbeiten, sodass ich erstmal auf's Rooftop schaue, wer so da ist und wie die Stimmung ist. Dann sitzen wir da, und trinken vielleicht ein Bier, quatschen und hoeren Musik. Da das Top aber gegen 22 Uhr geschlossen wird, zerstreut sich die Gruppe schnell. Die meisten gehen dann in den Park und trinken da weiter. Ich vernuenftiges Wesen mache das nur selten, weil ich am naechsten Tag fast immer arbeiten muss. Meistens sitzte ich auf der Treppe vor dem Hostel, nutzte das Wlan auf der Strasse und warte bis Elli ihre Pause hat. Ich bin da aber auch nie allein, weil die Raucher sich dort immer ueber den Weg laufen. Wenn Elli dann gegen 0:30 Uhr Pause hat, schnacken wir noch kurz und dann gehe ich auch schon ins Bett um wieder um 10 Uhr aufzustehen.Es kommt aber auch vor, dass ich nach der Arbeit mit Kollegen, Freunden oder Elli einfach feiern gehe. Ich sehe dann zwar immer aus, wie der letzte Assi, aber darauf kommt es hier und vor allem mir echt nicht an. Ich musste festellen, dass einfach mal tanzen nach der Arbeit den Kopf richtig frei macht.Und dann ist irgendwann Sonntag - mein freier Tag. Sonntags ist Waschtag! Aufstehen, fruehstuecken und Waesche waschen. Den Sonntag halte ich mir oft frei, um zum Beispiel meinen Blog zu schreiben, shoppen zu gehen oder bei schoenem Wetter auch mal an den Strand zu fahren. Aber die Woche schafft mich auch immer ganz schoen, sodass die Energie jetzt nicht unbedingt aus mir spruddelt Diesen Sonntag nutzte ich, um euch mal ganz detailiert ueber meine Erkenntnisse, Erfahrungen und Erlebnisse hier in Auckland, im Hostel und ganz weit weg von zu Hause zu berichten.1. Welche Unterschiede gibt es zwischen Auckland und Berlin?Die Menschen! Wow, die Kiwis und Backpacker sind einfach viel freundlicher, hilfsbereiter und interessiert an dem, was du so treibst, als ich es mir vorstellen haette koennen. Aus einer Frage nach dem Weg wird ein Gespraech, an der Kasse haelt man noch einen kuerzen Plausch und jedes Gespraech wird mit der Frage "Wie geht es dir" eingeleitet, selbst wenn ich nur nach Feuer gefragt werde. Es macht echt Spass sich mit Fremden zu unterhalten. Das ist hier einfach ganz normal.Auf der Strasse geht es auch ganz anders zu. Der Verkehr ist wahnsinning wenig. Ueberhaupt sind weniger Menschen, Autos oder gar Hunder unterwegs (ich habe in fuenf Wochen genau zwei Hunde in der stadt gesehen). Auckland hat eine Bevoelkerung von 1,5 Millionen und ich frage mich, wo die alle sind. Einzig an den Ampeln haeufen sich die Menschen. Das ist hier namlich voll cool, da alle Fussgaengerampeln zeitgleich gruen werden. Man kann an grossen Kreuzungen also einfach querfeldein laufen. Was hier aber auffaellig ist, sind die viele Obdachlosen. Ja, in Berlin gibt es leider auch sehr viele oberdachlose Menschen. Das ist wohl in jeder Grossstadt so. Krass ist hier nur der Umgang mit Drogen, vor allem harte Drogen wie Crystal Meth. Die zunden sich hier ihre Crackpfeiffe einfach vor dem Countdown an. Das ist normal. Am Anfang hat mich das echt schockiert, aber man gewoenht sich ja an alles...Abgefahren ist auch, dass man hier in Auckland tatsaechlich ueberall auf der Strasse W-Lan hat. Jeder Shop, jedes Cafe bietet einen W-lan-Zugang an. Aber bei den Preisen ist das auch das Mindeste Zum Essen kann ich nur sagen, dass es der gleiche Mist ist, wie zu hause, nur dass es hier kaum normale Restaurants gibt, sondern FoodCourts, wie das Ding, in dem ich arbeite. Und Sushi und allgemein die asiatische Kueche ist hier viel starker vertreten. Die Entfernung ist ja auch nicht so gross..Aber alles in allem ist es doch dem leben in Deutschland wahnsinnig aehnlich. 2. Das Leben im HostelDas Hostelleben ist gar nicht so schlimm, wie es sich immer alle vorstellen, zumal ich ja eh kaum "zu Hause" bin. Fuer die, die noch nie in einem Haostel waren: Ein Hostel hat fuer gewoehnlich eine Gemeinschaftskueche, in dem alles noetige Material bereit steht, also Pfannen, Toepfe und sowas. Dann gibt es immer Platz, um seinen privaten Kram zu verstauen, zum einen in Schraenken zum anderen in Kuehlschraenken. Dann kommt man in die Etagen und hat sein Zimmer, da ist zwischen dem teuern Einzelzimmer und dem billigen 14-Bett-Zimmer alles dabei. Da hat man dann sein Bett und einen kleinen Schrank (eher wie ein Safe), in dem man sein wichtiges Zeug einschliessen kann. Pro Etage gibt es dann ein Bad fuer Maedchen und eins fuer Jungs. Je nach dem, wie viele Leute pro Etage wohnen gibt es pro Bad 2-3 Toiletten und Duschen. Das ist aber nicht wie im Schwimmbad, sondern man kann seine Dusche schon auch zuschliessen und sich die Zeit nehemn, die man braucht. Dann gibt es immer irgendwo Waschmaschinen und Trockner, die man aber naturlich bezahlen muss. Und ein Rooftop ist auch fast immer dabei.Was mich wirklich nervt ist, dass es nie genug Steckdosen gibt. In dem ersten Hostel, in dem wir waren, gab es eine Steckdose auf vier leute. Man, das war vielleicht kompliziert, aber meine Powerbank ist echt mein bester Freund geworden, die lade ich immer auf der Arbeit und kann damit dann nachts mein Handy laden. Aber dafuer bin ich nie allein, wenn ich nicht allein sein will. Nach der Zeit, die wir nun in dem Hostel sind, hat man sich dann doch mit der einen oder anderen Person angefreundet, man trifft sich irgendwo im Hostel, schnackt kurz, raucht eine oder Aehnliches. Irgendwo ist immer was los. Wenn ich dann aber doch mal meine Ruhe brauche, lege ich mich einfach in mein Bett, mache mir Musik an oder lese. In meinem Zimmer geht es schon sehr unpersoenlich zu, da der grossteil der Leute eh immer nur fuer ein oder zwei Naechte bleibt. Ich habe mittlerweile aufgehoert, mich vortzustellen. Die sind morgen eh wieder weg. Und wenn dann doch mal jemand laenger bleibt, unterhaelt man sich einfach irgendwann. Daurch konnte ich schon so viel ueber andere Laender und Kulturen lernen. Hier in den Hostels treffen sich Menschen von ueberall. Ob Venezuela oder Suedafrika. Das ist wirklich ziemlich cool. Nach fuenf Wochen hier habe ich aber schon ungefaehr hundert Mal erzaehlt, wo ich herkomme, was ich noch vor habe und was ich mache. Das macht dann einfach keinen Spass mehr, also bin ich Leuten, die gerade eingecheckt haben eher reserviert gegeueber.Die bloeden Momente sind dann die, wenn du dich wirklich mit jemandem angefreundet hast, die Person dann aber in einer Woche weiterreist. Das wurde fuer mich bisher zwei mal richtig traurig. Die Chance, dass man sich doch nochmal wiedersieht ist so wansinning gering, dass es meistens ein Abschied fuer immer ist. Hat man dann aber erstmal eine Gruppe gefunden, macht man sich darum keinen Kopf mehr. Ich komme nach der Arbeit nach hause und weiss, wo ich wen finde, quatsche ueber meien Tag oder sowas. Es ist wirklich langsam NORMAL hier im Hostel zu leben.Besonders schoen ist es auch, wenn man nichtsahnend nach der Arbeit nach hause kommt und sich zwei Menschen im Bett ueber dir sehr sehr lieb haben. Das sind Situationen, da weiss ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Meistens lache ich, schnappe mir mein Handy und gehe eine Rauchen. Sollen sie doch ihren Spass haben. Viele Situationen in dennen man wirklich ungestoert ist, gibt es ja nun nicht wirklich in einem 14-bett-Zimmer. Wenigstens sieht man am naechsten Tag nichts mehr davon, weil ungefaer eine Million mal am Tag sauber gemacht wird. Das ist zwar super und sicher auch notwendig, aber auch echt anstrengend. Ich will duschen - das Bad wird sauber gemacht, ich will fruehstuecken - die Kueche wird sauber gemacht...aber mittlerweile weiss ich, wann ich esse sollte, wann ich in den vierten Stock fahren muss, um in Ruhe aufs Klo zu gehen und wann ich aufstehen sollte, um mir noch schnell die Zaehne putzen zu koennen.Trotz allem liebe ich mein Hostelleben. Die ganzen nervigen Sachen sind auch wirklich echt nervig, aber die Erfahrungen, die ich hier sammeln kann und all die menschen die ich getroffen haben und treffen werde, entschaedigen das einfach. 3. Wie habe ich mich veraendert?Erstmal rein optisch nicht so sehr. Ich habe jetzt angefangen meine Ohren zu dehnen, bin aber noch ganz am Anfang. Und ich habe einen Termin fuer meine Dreadlocks gemacht Vor allem ist mir aber aufgefallen, dass ich es richtig geniessen kann, hier einfach mal einen Tag fuer mich zu sein, meine Dinge zu machen. Ich brauche einfach nicht 24/7 Leute um mich herum. Und auch wenn ich wirklich mal niemanden im Hostel treffe, macht mir das nichts. Ich kann echt gut mit mir allein sein.Dann habe ich festgestellt, dass man einfach auch ohne viel Geld ordentlich feiern kann. Da fast jeder Backpacker das gleiche Problem hat und einfach keine Kohle hat, findet man immer einen Weg zu feiern ohne Geld zu brauchen. Dann ist es total abgefahren zu sehen, dass Deutschland hier echt viel vertreten ist, ob es das Bier, Frankies Wuerstchenbude oder Dr. Scholl ist. ich finde immer deutsche Produkte, und auch, wenn ich erzaehle, ich komme aus Deutschland, sind die leute voll faziniert. Ich hatte angst, auf Vorurteile zu treffen, aber das ist echt nicht mehr so. Ich werde nicht als Nazi beschimpft oder mit so bloeden Stereotypen verglichen. Selbst den Kiwis ist klar,dass das, was aus Deutschland kommt von guter Qualitaet ist 4. Was vermisse ich?Ganz klar, ein gutes frisches Sonnenblumkernbrot!!!!! Wenn man mal genauer sucht, findet man auch Brot, was sich auch Brot nennen darf, aber es ist immer sehr weich und nur getoasted lecker. Also esst bitte ganz viel Brot und denkt an mich. Und der Berliner Doener fehlt mir auch Den Doener hier kann man nicht mal Doener nennen, kostet 12$ und ist einfach kein Doener. Ein Rossmann oder DM wuerde meiner Seele auch gut tun. Einfach so ein kleiner Luxus wie Peeling oder Bodylotion, durch die Regale stoebern, an allem riechen und dann doch das billigste kaufen. Das fehlt mir. Hier ist das halt alles super teuer, die Auswahl winizig und nur so Markenzeug...Sonst sind es nur so Kleinigkeiten, wie ein Foen oder genau das eine Paar schuhe, dass ich naturlich nicht mitgenommen habe. Aber dann kommt man doch irgendwie ohne aus. Eigentlich sind diese materiellen Dinge hier ganz weit weg von zu Hause eh nicht mehr wichtig. Kochen hier im Hostel macht einfach keinen Spass, weil man ganz grundlegende Dinge wie Mehl oder Gewuerze neukaufen muss. Dann kauft man das, benutzt es einmal und muss es im Hostel lassen oder mitschleppen, beide Optionen sind irgendwie bloed. Also selbst das einfachste Gericht sollte gut ueberlegt sein...Mama, wenn du das liest, ich freue mich jetzt schon irre auf dein Essen. Mein Wunschgericht der Woche: Koenigsberger Klopse und zum Nachtisch Rote Gruetze mit Vanillesosse...oh ja, das waere jetzt was feines. Wo wir grad dabei sind, ich muss mich mal um mein Abendbrot kuemmern. Pizza oder Burger King, die Welt steht mir offen...Ihr Lieben, ich hoffe, dass es euch allen gut geht, ihr ab und zu an mich denkt und mir bescheid gebt, wenn was spannendes passiert ist Ich hab euch lieb und verspreche mal wieder oefter von mir hoeren zu lassen und ,meinen Blog zuverlaessiger zu aktualisieren.Fuehlt euch fest umarmt!

1 Kommentar 13.12.15 05:24, kommentieren

Ich lebe noch :)

Mannoman. Da ich jetzt wieder einen normalen Tagesablauf habe, vergeht die Zeit hier sooo schnell, dass ich kaum noch an meinen blog gedacht habe. Was gibt es zu berichten? Eigentlich nichts...Also,ich gehe natürlich regelmäßig arbeiten und bin abends oft mit unterwegs. Durch die Arbeit habe ich auch echt tolle Menschen kennen gelernt, mit denen ich gerne mal ein Bier trinken gehe oder einfach nur esse. Auch hier im Hostel ist immer was los. Ich bin eigentlich nie allein oder gelangweilt...Das Wetter hier hält sich stetig bei 20°, es regnet aber viel. Wenn dann doch mal die Sonne scheint findet man mich mit einem Buch oder in Begleitung auf dem Dach, um dort in meiner Pause einfach mal zu relaxen. Abends ist dann bis 10 auch immer Party auf dem Dach, dannach gehen wir dann oft in den Park oder in den nächsten Club. Das ist aber ja nicht so mein Ding, und da ich am nächsten morgen meistens wieder arbeiten muss, bin ich dann so gegen Mitternacht meistens im Bett.Liebe Freunde, mein Leben hier unterscheidet sich momentan nicht wirklich vom Leben in Berlin, nur dass das Wetter geiler ist und ich in einem Hostel lebe. An alle, die sich jetzt fragen, warum ich dafür ans andere Ende der Welt geflogen bin: ich muss erstmal arbeiten, um für das reisen zu sparen. Und nachdem ich meinen ersten Lohn bekommen habe, bin ich sicher, dass ich echt ne Menge zurück legen kann Mein plan sieht so aus, dass ich bis Anfang Januar hier in Auckland (und auch in diesem Hostel) bleibe, dann haben Elli und ich einen Monat Zeit, um zu wwoofen. Wwoofen bedeutet, bei Leuten im Austausch zu Bett und essen zu arbeiten. Das sind für gewöhnlich Familien mit Tieren und Kindern, die ein bisschen Hilfe brauchen. Da bleibt man aber meistens nur eine oder maximal zwei Wochen und reisst dann weiter. Ende Februar fliegen wir nach Samoa. Da freue ich mich extremen drauf. Googelt mal, dass sieht aus, wie im Film Und dann fange ich richtig an zu reisen, bleibe mal hör mal da und erschließen mir das Land. Da ich aber keine Lust habe, dann immer auf einen Job zu warten, brauche ich dass, was ich jetzt spare dann. Natürlich muss ich zwischendurch immer mal wieder was machen, möchte dann aber lieber auf Farmen oder so buckeln. Ich hoffe, euch allen geht es gut und ihr denkt noch ab und zu an mich PS: der blog word auch hoffentlich wieder spannender. In so ein zwei Monaten, geht es quasi erst richtig los Ich hab euch lieb!!!!

25.11.15 22:55, kommentieren

Cheers!

So meine lieben Freunde, ich habe einen Job!Ich hatte ja heute ein Probearbeiten, und da das extrem gut lief, darf ich wieder kommen Ich arbeite in einem Restaurant in einem FoodCourt. Mega nice! Für alle, die sich nichts darunter vorstellen können. In einer großen Halle stehen in der Mitte ca 80 Tische. Drin herum befinden sich die verschiedensten Restaurants. Der Kunde sucht sich einen Tisch, merkt sich seine Tischnummer und geht zum Restaurant seiner Wahl. Dort bestellt er dann und gibt seine Tischnummer an. Die Kellner bringen ihm dann sein Essen an den Tisch. Grade für Gruppen ist das der Knaller, weil man nicht stundenlang darüber debattieren muss, wo man essen geht. Man kann einfach essen, worauf man Bock hat. Mega nice, oder?Also, zurück zu mir: ich bin da heute hin, hab mich nochmal kurz vorgestellt und ab ging's. Ich hab das essen zu den Kunden gebracht, war aber hauptsächlich damit beschäftigt im Kreis zu laufen und den richtigen Tisch zu suchen. Das war echt gar nicht soooo einfach :DDer erste Teil von 12-15 Uhr war aber ziemlich entspannt. Dann hatten wir alle 2 Stunden Pause, und 17 Uhr haben wir wieder geöffnet. Dann war richtig Rambazamba! Ne Million Getränke sollten plötzlich gemacht und weggebracht werden, der Spüler musst ausgeräumt werden, weil das Besteck alle war und ach ja, Essen stand da ja auch noch. Aber als der Spuk dann 21 Uhr vorbei war, war das gar nicht mehr so schlimm. Das Team ist der Hammer. Nur junge Leute, mega Stimmung, kein Zickenkrieg und viel zu lachen!Die Bezahlung ist halt Mindestlohn und Trinkgeld ist auch nix, aber ich hab zwei Mahlzeiten und alle Getränke frei. Ja, ich werde definitiv fett, aber immerhin habe ich kaum noch Ausgaben. Also, ich liege endlich mal erledigt und zufrieden im Bett. See you, guys

16.11.15 10:24, kommentieren

Die zweite Woche

Hallo ihr Lieben,Meine zweite Woche hier in Neuseeland war ganz und gar nicht aufregend.Ich habe viel Zeit damit verbracht, mich um einen Job zu kümmern. Es ist einfach frustrierend gewesen, jeden Tag habe ich bestimmt 10 Bewerbungen los geschickt und nichts, wirklich gar nichts zurück bekommen. Langsam aber sicher geht mir das Geld aus. Wie ich schon berichtet habe, das Leben hier ist teuer, deutlich teuerer als in Deutschland. Abends war ich viel allein. Auch in dem neuen Hostel, in das wir am Montag gezogen sind, habe ich kaum neue Gesellschaft gefunden und Elli war ja meistens arbeiten. Am Dienstag war ich mit Elli und Kollegen von ihr am Strand. Es war super warm, also sind wir in die Bikinis gehüpft und los gefahren. Wenn die Neuseeländer sagen, wir treffen uns um 12, meinen sie allerdings 14 Uhr :D Wir Deutschen, pünktlich wie wir sind haben also erstmal zwei Stunden gewartet. Ich habe echt lange gebraucht, bis ich die Leute verstanden habe. Aber nach und nach bin ich dann angekommen und habe mich auch unterhalten können. Mein Englisch ist gar nicht sooooo schlecht, habe ich festgestellt. Es war echt ein super witziger Tag. Die Mädels sind echt Klasse. Da ist mir dann auch plötzlich ganz und gar klar geworden, dass ich in Neuseeland bin, so umgeben von Neuseeländern :DAm Mittwoch hatte Elli frei und sie wollte noch ein paar Sachen besorgen. Also sind wir los und haben uns die Stadt angeschaut. Da ich immer meine CV's dabei habe, habe ich auch dann einfach mal welche in Geschäften abgegeben. Ich habe direkt eine Einladung zum Interview und trial (Probearbeiten) bekommen. Am Donnerstag kam dann auch eine Einladung fur's trial von einem Restaurant. Ich Babe denen zwar gleich gesagt, dass ich keine Erfahrung im Kellnern habe, aber das scheint sie nicht gestört zu haben. Also, wenn alles klappt habe ich vielleicht doch bald einen Job!Am Freitag waren Elli und ich bei einem BarCrawl dabei: 10$-4 Bars-5 Getränke. Es waren aber wieder nur deutsche dabei. Das mit der Party haben die Leute hier echt nicht so richtig raus. Die Musik war echt schlimm. Total alt, keine guten Übergänge und viel zu viel Gequatsche zwischen durch...naja, Elli und ich haben dann unsere eigene Party gemacht, die Leute fanden uns cool :DAm Samstag war ich mit zwei Amis unterwegs, das hat richtig Laune gemacht. Vor allem weil ich gezwungen war, englisch zu sprechen. Es war super witzig, weil die beiden echt so richtige Roadboys waren. Wir haben sooo viel Unsinn erzählt und uns einen hinter die Birne gekippt. Leider sind die beiden heute schon weiter gezogen. Das ist echt schade...Fazit der Woche: weniger unter Deutschen zu sein, macht viel mehr Spaß! Hostel-Waschmaschinen sind kacke und alle Autos in Neuseeland sind getuned!Morgen früh geht's in nächste Hostel. Wir hoffen einfach, dass da dann endlich mal ein bisschen Stimmung ist. Die ersten beiden waren echt langweilig...

1 Kommentar 15.11.15 07:21, kommentieren